CROSSGOLF NINJAS
 

Equipment

Schläger:
Mit welchem Equipment spielt man Crossgolf? Das ist eigentlich ganz leicht zu beantworten: Womit man will! Jeder Crossgolfer fängt, sofern er nicht vom klassischen Golf kommt, mit meist nur einem Schläger an. Stellt sich die Frage als Laie, welcher soll es denn nun sein?
Etwas ausgeholt:
Beim Golf gab es ja nun die sogenannten Hölzer und die Eisen. Die Hölzer, dazu gehört der "Driver" (Holz 1), sind für verschiedene Abschläge, also für große Distanzen gedacht. Die Hölzer sind die längsten und leichtesten Schläger. Die Eisen untereinander unterscheiden sich vor allem in Schlägerlänge und Schlägerkopfwinkel ("Loft"). Je höher die Zahl des Eisens, desto steiler der Winkel und desto kürzer der Schläger. Mit einem 5er Eisen schlägt man den Ball beispielsweise 150-200 Meter, wohingegen man aufgrund der steileren Flugbahn und dem engeren Schwungradius des 7ers beispielsweise etwa 120-150 Meter weit. Nach dem Eisen 9 folgen noch die Wedges (Pitching-, Lob- und Sandwedge), welche den stärksten Winkel haben und somit besonders gut dafür geeignet sind den Ball auf recht kurze Distanz hoch zu spielen, etwa aus hohem Gras oder eben Sand. Die Putter werden verwendet um auf perfektem Gras den Ball ins Loch zu schubsen.
Nun zurück zum Crossgolf:
Im Crossgolf findet man am häufigsten die Eisen 5 bis 9 in den Händen der Crosser. Extrem große Reichweiten gibt es beim crossen eh selten zu überbrücken (dazu später mehr). Der Ball soll daher einerseits eine beachtliche Distanz zurücklegen können, andererseits aber auch auf kurze Distanz höher gelegene Ziele treffen wie Mülleimer, Laternen, Baumstämme, etc.. Daher empfehlen die Crossgolf Ninjas uneingeschränkt das Eisen 7 als universal einsetzbaren Allrounder, womit dieser Schläger unserer Meinung nach keinem Crossgolfer fehlen sollte. Wenn man flexibel sein möchte und nicht viel herumtragen mag beim crossen der kann hier schon getrost aufhören zu lesen und bei den Bällen weitermachen.
Um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein schadet es nicht noch einen Driver (oder ein anderes Holz) für lange Strecken und einen Wedge für die ganz fummeligen Pitches im Bag zu haben. Der Ball landet oft genug im hohen Gras, Strassengraben, Sandkasten, etc. wo man ihn retten muss - oder das Ziel ist eben über(!) dem Boden. Um mehrere Schläger nicht einzeln tragen zu müssen kann man ein leichtes Bag haben das man sich schnell über die Schulter schwingen kann. Ein schwerer rollender Trolly hüpft über unebenen Grund, muss bei Treppen und Stufen dann doch wieder getragen werden und tut nicht unbedingt not. Aber wie schon gesagt, das bleibt wirklich jedem völlig frei überlassen. Etikette und "Must Haves" gibt es so gesehen nicht.

Bälle:
Normale Golfbälle sind schwer, hart und können sehr gefährlich sein, wenn man sie ausserhalb von regulären Golfplätzen verwenden würde. Letzteres ist bei uns ein tabu! Daher nutzt man beim Crossgolf Spezialbälle (man denke an die einzige Regel "Safety First"). Die "AlmostGolf"-Bälle, wie sie genannt werden, haben die gleichen Schlagreaktionen wie normale Bälle, sind aber wesentlich leichter und werden daher vom Luftwiederstand schneller gestoppt und entwickeln deutlich weniger Aufprallenergie. Wer mal versucht einen normalen Golfball zu fangen wird schnell zum Linkshänder - bei den Crossgolf-Bällen ist das anders. Man kann sie ohne Probleme auf große Distanz fangen, oder ungewollt abbekommen ohne Schaden zu nehmen. Fenster, Autos, etc. bleiben somit ebenfalls unversehrt! Crossgolf ist also ungefährlicher als Fussball.

Kleiderordnung:
Ääh... was? Nee lass ma'!
 
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